Annahmequote (Offer Acceptance Rate)
Auch bekannt als:OAR, Offer Accept Rate
Wie die Zahl zu lesen ist
Drei Lesarten typischer OAR-Bereiche im europäischen KMU:
- 90 %+: Angebote sind wettbewerbsfähig bei Gehalt und Prozess. Unter Umständen unterbezahlt gemessen an der Stärke des Ja-Signals — oder es wird sehr hart vorgefiltert, sodass nur sichere Bewerbungen ein Angebot bekommen.
- 70-90 %: gesunder Bereich. Manche Angebote gehen an Gegenangebote oder Wettbewerber verloren. Erwartet, kein Grund zur Sorge.
- Unter 70 %: etwas bricht. Gehalt unter Markt, Angebot zu langsam, Prozess produziert nicht überzeugte Personen oder Gegenangebote schlagen zu spät zu.
Was die OAR hochzieht
Drei Hebel, die mehr zählen als das Gehalt:
- Tempo vom letzten Interview bis zum Angebot. Wer 7 Tage auf das Angebot wartet, nimmt mit 30 % höherer Wahrscheinlichkeit ein konkurrierendes Angebot an, das nach 2 Tagen kommt.
- Gehaltsspanne auf der Anzeige. Vorab-Selbstselektion; wer es bis zum Angebot schafft, ist gehaltlich schon abgestimmt.
- Überzeugung im letzten Interview. 15 Minuten der Hiring Manager:in, die die Rolle für die Kandidat:in zeichnet (nicht nur bewertet), heben die OAR spürbar.
Was die OAR drückt
- Gehaltslücke zum aktuellen Arbeitgeber. Häufigster Einzelgrund für Ablehnungen in der Angebotsphase.
- Prozess-Drift. Wer 4 Wochen auf eine Final-Entscheidung wartet, hatte 4 Wochen, anderswo Interviews zu führen.
- Langsame Angebotserstellung. Schon eine Stunde Reibung lässt einen Wettbewerber überholen.
Wo Join hineinpasst
Join zeigt die Annahmequote pro Rolle und pro Quellkanal, sodass das Team Verschiebungen sieht, bevor sie quartalsweit zum Problem werden. Mehr auf der Funktionsseite.
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