
Google for Jobs
Stellenanzeigen direkt in der Google-Suche sichtbar machen.
- Generalist
- Weltweit
- Organisch
Google for Jobs ist die Stellensuche innerhalb der Google-Suche: Anzeigen erscheinen im Stellen-Panel über den Treffern. Was die organische Schaltung leistet, wo sie aufhört und wann das Budget zu einer bezahlten Jobbörse gehört.
Was Sie ohne Mediakosten bekommen
Google for Jobs ist die Stellensuche innerhalb der Google-Suche. Wer Beruf und Ort bei Google eingibt, bekommt über den gewöhnlichen Treffern ein eigenes Panel mit Stellenanzeigen, und dort steht Ihre Anzeige, solange sie live ist. Erreicht wird damit jeder, der seine Suche bei Google beginnt statt auf einer Jobbörse — und das sind bei einem Titel, den Menschen tatsächlich in ein Suchfeld tippen, sehr viele: Handwerk, Gastronomie, Kundenservice.
Verteilt wird organisch, international, und Mediakosten fallen keine an. Die Zeile im Join-Katalog führt entsprechend kein einziges Produkt, und das ist keine Lücke in den Daten: Hier gab es nie etwas zu kaufen, und es wird auch nichts dazukommen. Nehmen Sie die Verteilung mit. Sie kostet eine sauber ausgezeichnete Seite und sonst nichts.
Eine Abgrenzung gehört dazu, weil daran in der Praxis regelmäßig Budget verloren geht: Google for Jobs ist nicht Google Ads. Google Ads ist ein eigenes, bezahltes Produkt mit eigenem Eintrag in diesem Verzeichnis, mit Konto, Budget und Geboten. Google for Jobs ist die organische Stellensuche innerhalb der Google-Suche und hat kein Konto, das Sie aufladen könnten. Wer beides in einen Topf wirft, plant Geld für das Falsche ein.
Was Sie zu keinem Preis bekommen
Hier lohnt sich Deutlichkeit. Es gibt keine Platzierung zu kaufen. Es gibt kein Targeting: Sie können die Anzeige nicht auf erfahrene Kandidat:innen begrenzen und auch nicht auf die eine Stadt statt auf die andere. Es gibt kein Gebot, also auch keinen Hebel, wenn ein Wettbewerber über Ihnen steht. Und es gibt keine Aufnahmegarantie — strukturierte Daten machen eine Stelle berücksichtigungsfähig, nicht sichtbar.
Dazu kommt, dass Sie nichts erfahren. Ob die sieben anderen Unternehmen mit demselben Profil über Ihnen standen, warum das so war und was daran zu ändern wäre: Nichts davon wird Ihnen mitgeteilt. Google entscheidet, Google begründet nicht, und es gibt keine Ansprechperson, der Sie die Frage stellen könnten. Jede andere Jobbörse in diesem Verzeichnis verkauft Ihnen zumindest einen Weg nach oben. Diese hat keinen zu verkaufen.
Wann Sie das Geld woanders ausgeben sollten
Wenn die Stelle umkämpft ist, wenn das Level senior ist oder wenn nach dem Titel schlicht niemand sucht — weil er intern erfunden wurde oder weil die passenden Leute sich anders nennen —, dann trägt die organische Schaltung die Besetzung nicht. Eine dieser Bedingungen genügt.
Google for Jobs belohnt das Gewöhnliche und das sauber Betitelte. Für eine Stelle, deren eigentliches Problem darin besteht, dass die richtige Person gerade nicht sucht, leistet es überhaupt nichts. Legen Sie es unter alles andere, aber bauen Sie keinen Plan darauf.
Stellenanzeige bei Google for Jobs schalten
- Die Stelle einmal in Join schreiben.
- Veröffentlichen Sie die Vakanz. Da Google for Jobs organische Verteilung unterstützt, sendet Join sie standardmäßig organisch dorthin; die Schaltung ist in Ihrem Join-Abo enthalten.
- Google for Jobs erhält die Anzeige und veröffentlicht sie im eigenen Rhythmus.
- Bewerbungen laufen in Ihre Join-Pipeline, wie bei jedem Kanal.
Was Google for Jobs von einer Anzeige verlangt
Google for Jobs veröffentlicht Regeln, die eine Anzeige erfüllen muss. Hier fallen keine Kosten an, deshalb ist der Preis eines Verstoßes leiser: Die Anzeige erscheint schlicht nicht. Die folgenden Punkte ändern etwas daran, wie Sie die Anzeige schreiben. Die verlinkten Seiten sind die vollständige und aktuelle Fassung.
- Die Aufnahme hängt an strukturierten Daten: Stellentitel, vollständige Beschreibung, einstellendes Unternehmen, Veröffentlichungsdatum sowie ein Arbeitsort oder eine ausdrückliche Remote-Angabe.
- Eine Anzeige, eine Vakanz. Mehrere Stellen in einer Anzeige zu bündeln oder allgemein zu Bewerbungen aufzurufen, ist nicht zulässig.
- Besetzte oder zurückgezogene Stellen müssen entfernt oder als abgelaufen markiert werden. Bleiben sie online, droht eine manuelle Maßnahme.
- Der Titel ist die Bezeichnung der Stelle, wie sie auf einer Visitenkarte stünde — ohne Orte, Keywords oder Werbezusätze.
- Die Bewerbung muss unkompliziert sein. Wer Kandidat:innen über zusätzliche Registrierungen oder externe Zwischenschritte leitet, riskiert die Entfernung der Anzeige.
- Von Bewerber:innen darf zu keinem Zeitpunkt des Verfahrens eine Gebühr verlangt werden.
Vollständig nachlesen: Google Search Central: JobPosting structured data
Für wen sich die Börse eignet
handwerk, gastgewerbe und kundensupport: dort ist die Börse am stärksten.
Als Generalist nimmt sie Vakanzen aus jedem Bereich an — in diesen Feldern ist das Publikum aber am tiefsten, und dort hat eine Anzeige die beste Aussicht, von jemandem gesehen zu werden, der sie auch besetzen kann.
Über Join veröffentlichen
Google for Jobs gehört zu den 10+ organischen Jobbörsen, an die Join ohne Zusatzkosten verteilt. Sie veröffentlichen einmal in Join, und die Anzeige erscheint dort neben allen anderen Kanälen, die Sie ausgewählt haben.
Jede über Join veröffentlichte Stellenanzeige bringt die strukturierten JobPosting-Daten mit, die Google ausliest. Die Stelle ist damit ab dem ersten Tag berücksichtigungsfähig: nichts einzuschalten, nichts freizugeben. Nach oben schieben kann Join sie nicht — das kann niemand, darüber entscheidet allein Google.